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Viva con Agua: mit jeder soulbottle fließt mehr Wasser

In unserem letzten Blogartikel haben wir zusammengefasst, wie wichtig es ist, sich mit dem Thema WASH (= Water, Sanitation, Hygiene) zu beschäftigen. Denn sauberes Trinkwasser ist ein Menschenrecht, auf das momentan 579 Millionen Menschen keinen Zugriff haben. Und um saubere und sichere Trinkwasserquellen zu gewährleisten, sind Sanitation und Hygiene zwingend notwendig. Alle Infos kannst du nochmal hier nachlesen.

Unsere Partnerorganisation Viva con Agua de Sankt Pauli beschäftigt sich mit einer Lösung für genau dieses Problem. Viva con Agua ist ein ziemlich großer und bunter Kosmos und den zu erklären, kann manchmal ganz schön kompliziert wirken: Über 15 000 Menschen jagen zusammen Pfandbecher auf Festivals, organisieren Kunstausstellungen oder veranstalten Fußballturniere und finanzieren so WASH-Projekte, zum Beispiel in Nepal. Wie kann das funktionieren?

 

 

All-Profit statt Non-Profit

Die meisten Non-Profit-Organisationen (NPOs) finanzieren sich durch einmalige oder regelmäßige Spenden, Mitgliedsbeiträge oder Sponsorings. Nonprofit bedeutet, dass die Organisation selbst keinen Gewinn anstrebt, um so möglichst viele Mittel direkt in die Projekte fließen zu lassen. Deswegen ist ein Großteil der Arbeit auch durch unentgeltliche freiwillige oder ehrenamtliche Arbeit abgedeckt. 

Viva con Agua versteht sich viel lieber als All-Profit-Organisation. Nehmen wir das Beispiel mit der Pfandbecherjagd: Du stehst auf einem Konzert in der Menschenmasse, dein Bier ist leer und du möchtest eigentlich so richtig abfeiern. Der leere Becher in der Hand nervt dabei schon ganz schön, aber die Schlange an der Bar ist eben auch ziemlich lang. Neben dir zwei Menschen mit einer Fahne in der Hand und bunter Mülltonne, du schmeißt deinen Becher in die Tonne und kannst entspannt tanzen. Die Freiwilligen an der Tonne können das Konzert genießen und kümmern sich darum, dass das Pfandgeld auf dem Spendenkonto landet. Man sammelt/spendet für den guten Zweck während man etwas tut, was einem Spaß macht. Ne ziemliche coole Sache also, von der alle profitieren.

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Photo Credits:Hinrich Carstensen / Viva con Agua

Konzerte sind nur eine Möglichkeit von vielen, wie sich Freiwillige bei Viva con Agua engagieren können. Fußballspiele, Kunstausstellungen, Pubquizzes, Festivals, Workshops, Spendenläufe – generell ist alles denkbar, was mit Kunst, Musik oder Sport zu tun hat. Diese drei Felder werden übrigens als Universal Languages Approach (ULA) genutzt, dazu später mehr.

 

Wo fließt das Geld hin? 

Um zu entscheiden, welche WASH-Projekte gefördert werden, arbeitet Viva con Agua mit der Welthungerhilfe zusammen. Der erste Schritt geht aber immer von lokalen Communities aus, die auf die Welthungerhilfe zugehen. Gemeinsam prüfen die Welthungerhilfe und Viva con Agua das Projekt darauf, welche Umsetzungen am sinnvollsten sind. Kriterien sind zum Beispiel Nachhaltigkeit, die Integration der Bevölkerung in die Projektarbeit und die politische Situation vor Ort. Hier findest du einen Überblick über alle Projekte, die gefördert werden.

Viva con Agua konnte zusammen mit den Communities bisher 3 Millionen Menschen (Stand: April 2019) Zugang zu Wasser, Sanitation und Hygiene ermöglichen. Davon sind circa 68 000 Menschen alleine durch die Spenden von soulbottles erreicht worden. Besonders auf die Nachhaltigkeit wird Fokus gelegt. Denn es bringt wenig, wenn man Zugang zu Trinkwasser und Toiletten schafft, aber die Menschen vor Ort nie die Chance hatten zu lernen, auf was man achten muss und wie man sie repariert, falls sie kaputt gehen. Und um dieses Wissen zu vermitteln ist es wichtig, dass ein kultureller Austausch auf Augenhöhe stattfindet.

 

Universal Language Approach

Der Universal Language Approach zieht sich wie ein roter Faden durch die Arbeit von Viva con Agua. Die Arbeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist durch den ULA von einer motivierenden Leichtigkeit geprägt. In den Projektländern hat der ULA eine noch wichtigere Funktion: Die Sprache von Kunst, Musik und Sport verstehen alle. Sie bricht Sprachbarrieren auf und schafft eine emotionale Verbindung zwischen der Organisation und den Communities.

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Photo Credit: Stephan Groenveld / Viva con Agua 

Viva con Agua hat die Möglichkeit, WASH-Themen auf eine spielerische Art zu vermitteln und die Menschen vor Ort können ihre Kultur und Werte ausdrücken. Und so entsteht ein Austausch, der auf Augenhöhe stattfindet – was zwingend notwendig ist, wenn man Entwicklungszusammenarbeit und keine Entwicklungshilfe vorantreiben möchte. Deswegen sind auf Projektreisen Künstler*innen wie Shraddha, Linus und Mari dabei, die vor Ort gemeinsam mit allen musizieren, malen und die Kultur der Projektländer mit zu uns bringen.

 

Du willst mitmachen?

In jeder größeren Stadt gibt es eigenständige Viva con Agua Crews, die sich einmal im Monat treffen und Aktionen starten. So kannst du sie finden:

Hier gibt es eine Übersicht aller bestehenden Crews.

Suche bei Facebook „Viva con Agua + deine Stadt” und schreib die Crew direkt an.

Melde dich beim Viva con Agua Pool an, dort kannst du alle geplanten Aktionen sehen und direkt loslegen.

Es gibt noch keine Crew in deiner Heimatstadt? Kein Problem – du kannst eine eigene Aktion starten.

Du würdest gerne Viva con Agua unterstützen, hast aber kein Zeit für ein Ehrenamt? Hier kannst du Unterstützung in Form von Spenden fließen lassen. 

 

Wie gehts weiter?

Auf unserem Blog bekommt ihr die nächsten Wochen noch mehr Infos über die Zusammenarbeit zwischen soulbottles und Viva con Agua. Zum Beispiel den Reisebericht von Laura, die mit Viva con Agua in Nepal auf Projektreise war. Und wir freuen uns natürlich auch weiterhin mit Viva con Agua zusammenzuarbeiten, hier schon mal ein ganz kleiner Spoiler: Im Frühsommer werden wir wahrscheinlich die 1 Million Spenden knacken!

 

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