Fast ein Liebesbrief:
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Bye bye happyland • Motiv von Stephen Hugh Lawson

Zugegeben, wir sind ganz schön doll aufgeregt, euch das neue Motiv Bye bye happyland von Stephen Hugh Lawson vorzustellen. Die soulbottle ist im Zuge unserer Aktion Let their voices be heard entstanden, durch die wir im Black History Month auf die Errungenschaften von Schwarzen Menschen und strukturellen Rassismus aufmerksam machen. Das Motiv ist bei uns im Onlineshop verfügbar und bis zum 01.03 fließt beim Kauf dieser Flasche ein zusätzlicher Euro an den Each One Teach One e.V. Mit dem Projekt Let their voices be heard wollen wir hauptsächlich unsere Privilegien nutzen, um People of Color Gehör zu verschaffen, denn diese können viel besser über dieses Thema sprechen als wir. Und genau deswegen erzählt euch Stephen in diesem Blog mit seinen eigenen Worten, was es mit seinem Motiv auf sich hat:

 

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Über Stephen 

Mein Name ist Stephen Hugh Lawson. In meiner Jugend habe ich mein Interesse für Kunst entwickelt. Stunden und Tage habe ich damit verbracht, in meinem Zimmer klassische Musik zu hören und Ölbilder, Selbstporträts, Porträts von Freund*innen, Landschaften und abstrakte Bilder zu malen. Klassische und Moderne Kunst inspirierte mich. Nach meinem Abitur habe ich über Umwege die Bildhauerei entdeckt.

Über eine Steinmetzlehre habe ich ein Handwerk erlernen können, das mir einen Zugang zur klassischen Bildhauerei ermöglicht hat. Mit Hammer und Meißel harte Steine bearbeiten zu lernen und diese weich wirken zu lassen, wurde ein Passion. Während dieser Zeit habe ich viele Museen besucht und Kunstbücher angeschaut. Die Suche nach mehr eröffnete mir auch Einblicke in große Werke vergangener Kulturen weltweit. Als ausgebildeter Steinbildhauergeselle bin ich für eine Zeit in Europa umhergezogen, habe ein Jahr in Paris verbracht und an öffentlichen Bildhauerprojekten gearbeitet. Später dann, als freier Künstler und Bildhauer habe ich an Ausstellungen teilgenommen, viele freie Werke verkauft und Auftragsarbeiten ausgeführt.

Menschen in ihrer persönlichen Identität und Geschichte beschäftigen mich. Die Menschen, welche die Folgen des globalen Kolonialismus und Kapitalismus ertragen müssen, waren immer im Fokus meiner Identifikation, ohne dass ich die passenden Worte dafür hatte.

Seit einigen Jahren begleite ich Tupoka Ogette als Partner (auch Ehepartner) in der rassismuskritischen Bildungsarbeit. Wir führen unter anderem gemeinsam Workshops durch und begleiten Gruppen von vornehmlich weißen Menschen in der Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus. Auch die Belegschaft von soulbottles haben wir bei ihrer rassismuskritischen Auseinandersetzung begleiten dürfen. Wir sind beeindruckt von der vielschichtigen sozialen Auseinandersetzung der Gemeinschaft, die hinter soulbottles steckt. Ich mag die individuell gestalteten Glasflaschen von soulbottles sehr und finde es toll, dass sie 100 % plastik- und schadstofffrei sind.

 

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Über das Motiv

Als sich die Möglichkeit eine Flasche zu gestalten ergab, kamen mir immer wieder die Bilder von den ganzen Demonstrationen in den Sinn, die weltweit zu Black Lives Matter und anderen Menschenrechtsbewegungen stattgefunden haben und weiterhin stattfinden.

Ich wollte einen langen Marsch darstellen, eine fließende Menschenmenge, die ihre berechtigten Forderungen klar und deutlich nach außen trägt. Gleichzeitig wollte ich den Aspekt der Luft, des Himmels und der Erde, auf der wir laufen, mit einfließen lassen. Das Gefühl der Zusammengehörigkeit, der Freude und Hoffnung sollte auch im Motiv enthalten sein. Ich wollte ein motivierendes und fröhliches Bild malen. Die Kombination der Farben braun und blau liebe ich seit meiner frühen Kindheit. Ich verbinde mit ihnen sowohl die Luft, den Himmel und das Wasser, als auch die Erde, die Menschen und die Ursprünge des Lebens. 

 

Zum Motiv

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