• Glasklare Produktion Teil 2 • Ein Blick hinter die Kulissen

In einem kleinen Dorf, das tatsächlich noch kleiner ist als das, wo unser Glas herkommt steht eine Porzellanfarbrik. In dieser Fabrik werden neben unseren soulbottles-Bügelverschlüssen auch die erste Generation unserer soulcups (wo die eigentlich bleiben? Die Antwort dazu gibt es weiter unten) produziert.

Früher wurden fast alle Wasser- und Bierflaschen mit einem Bügelverschluss geschlossen. Doch dann kam der Kronkorken und wie über Nacht veränderte sich eine ganze Industrie. Deswegen werden in der Porzellanfabrik in dem kleinen, kleinen Dorf auch diverse andere Porzellanteile hergestellt ‒ von komplexen technischen Filtern bis zu feinen Tischgedecken.

Aber der soulbottles-verschluss ist etwas ganz Besonderes: keine Standardgröße, sondern eine Spezialanfertigung, damit er auf die große Mündung (aus der man so gut trinken kann) passt. Daher sind die Auflagen, in denen wir produzieren immer noch vergleichsweise klein. Auch wenn wir letztes Jahr schon über 100.000 Stück verkauft haben, hurra.

Damit die Verschlüsse auch besonders viel soul haben, werden sie teilweise noch in Handarbeit sortiert, beklebt und glasiert. 

Und falls du dich schon mal gefragt hast, warum der Verschluss eigentlich an einer Stelle rau ist, kommt hier die Antwort: Das ist genau dort, wo er im Brennprozess aufliegt. Weil so ein Ofen aber wirklich richtig richtig (nämlich über 1000 Grad!) heiß ist, wird das Porzellan trotzdem ausgehärtet, nimmt kein Wasser auf und gibt auch nichts ins Wasser ab.

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Und für alle diejenigen, die es ganz genau wissen wollen, gibt es jetzt noch ein bisschen Flaschen-Nerd-Wissen: Keramik ist nicht gleich Porzellan und umgekehrt. Porzellan ist ein bestimmte Gruppe der Keramik. Genauer eine Klasse. Die Klasse Sinterzeug. Das ist die Klasse der Keramik, bei der die Scherben aller erzeugten Produkte oder Gegenstände während des Brennprozesses sintert und somit wasserdicht werden.

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Wenn du neugierig bist, was “sintert” heißt, dann geht es für dich hier lang. 

Wenn du aber jetzt einfach nur wissen willst, wo dein Kaffeebecher bleibt, kommt hier die Antwort: Wir können euch noch kein genaues Datum nennen, hoffen aber, dass wir die soulcups noch zu Ostern verschicken können. Als Alternative zum Schoko Ei gewissermaßen.

Können wir das garantieren?
Leider nein.
Tut es uns sehr leid, dass wir das nicht rechtzeitig geschafft haben?
Aber ja und auf jeden Fall!
Kannst du deine Bestellung stornieren und dein Geld zurück bekommen?
Ja, denn uns wurmt es am allermeisten, dass ihr schon so lange auf den soulcup wartet.

Schreibt uns für eine Stornierung einfach eine Email an hello@soulbottles.com

Und warum verspätet sich die Produktion eigentlich?
Das ist das Ergebnis einer zu optimistischen Planung und ungeplanten Produktionsproblemen. Denn im Gegensatz zu anderen zweiteiligen Coffee To Go Bechern mit einem flexiblen Deckel aus Plastik oder Silikon, besteht der soulcup aus drei Teilen. Der Deckel und der Becher sind aus Porzellan und nur die Dichtung ist aus flexiblem Naturkautschuk. Und hier lag das Problem: Der Becher war nicht dicht. Und wir wollten euch natürlich nichts schicken, das nicht funktioniert. Warum machen wir uns die Mühe? Weil Kaffee durch einen Porzellandeckel einfach besser schmeckt. Uns jedenfalls. Und euch hoffentlich auch, wenn ihr euren soulcup dann endlich (!) das erste Mal ausprobiert.

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Kurzum: Wir arbeiten mit höchstem Druck an der Fertigstellung, aber wir verstehen natürlich auch, dass ihr enttäuscht seid. Und deswegen gibt es für alle Cupverliebten noch ein passendes Schmankerl zu eurer Bestellung dazu. Seid gespannt.

UPDATE: Der soulbottles Osterhase hat zwar viel Soul aber nicht so flinke Pfoten - wir werden den soulcup vermutlich erst nach Ostern verschicken können!

Weiteres unsägliches UPDATE: Die Auslieferung der soulcups wird sich leider bis Sommer verzögern. Mist!

 
 

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