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mehr sinnvolles, weniger schnickschnack

Na, langsam in Winterstimmung gekommen? Wir haben immer noch „Last Christmas” vom schenk mehr-Auftakt im Ohr. Passend dazu beginnt in dieser Woche weltweit das große Wintergeschäft. Die umsatzstärkste Jahreszeit wird, wie in jedem Jahr, mit dem Black Friday nach amerikanischen Vorbild zelebriert. Auch in diesem Jahr setzen wir uns für einen ressourcenbewussten Umgang in den kalten Monaten ein. Wir wollen nämlich mehr schenken als Verlegenheitskäufe und Rabattknüller. Heute im Angebot: schenk mehr Sinnvolles, weniger Schnickschnack.

Das heutige Datum fasst ganz gut zusammen, worum es uns mit dem Sinnvollen geht. Heute ist nicht irgendein weiterer melancholischer Herbstmontag  heute ist Circular Monday. Dieser symbolische Tag steht für die Gegenbewegung zu unüberlegten Einkäufen und unreflektierten Konsum am Black Friday. Stattdessen setzen sich seit mittlerweile fünf Jahren Gründer Henning Gillberg, sein Team sowie Unternehmen aus über 22 Ländern gegen Shoppingwahnsinn und sinnlosen Rabattfängen ein. #circularmonday

was für ein monday?

Beim Circular Monday geht es um Circular Consumption, übersetzt Kreislaufwirtschaft. Die Ellen McArthur Foundation definiert Circular Consumption wie folgt: „A circular economy is based on the principles of designing out waste and pollution, keeping products and materials in use, and regenerating natural systems.”

Oder anders gesagt: Mieten, Leihen, Upcycling, Recycling, Umgestalten, Teilen und Reparieren - das ist zirkulär. Wichtig ist, dass wir alle Güter mit einer neuen Perspektive nutzen, als nur mit dem „guten” alten wear and tear  Abnutzung und Verschleiß. Du siehst, der Fokus liegt nicht auf der Absprache von Konsumgenuss. Wir alle lieben Neues, belohnen uns gern und wollen anderen eine Freude bereiten. Das geschieht oft über materielle Dinge und daran ist per se auch nichts schlecht. Wir müssen uns aber fragen, was für uns ein sinnvoller Kauf, ein gutes Geschenk und eine wertvolle Anschaffung ist. Denn es ist höchste Zeit, die Uhr steht kurz vor 12.

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monday melancholy incoming

Bereit für die Konsequenzen unseres Konsums, der jährlich auf unserem Planeten stattfindet? Lets face it. Diese 3 Fakten haben uns aus den Socken gehauen:

  • 62% aller Treibhausgase weltweit, werden bei der Gewinnung, Herstellung & Verarbeitung von materiellen Waren freigesetzt.
  • Zwischen 1970 und 2017 hat sich dieweltweite Nutzung von Gütern jeglicher Art verdreifacht auf 92,1 Milliarden Tonnen. Einschüchternd oder?
  • Von all diesen Gütern werden 9 % circulär weiterverwendet. 84,4 Milliarden Tonnen werden jedes Jahr aus neu gewonnenen Ressourcen produziert. Ausgeschrieben sind das rund 84.400.000.000.000 Kilogramm.

Bevor du jetzt melancholisch und frustriert das Handy weglegst oder den Laptop zuklappst  wir müssen mit dieser Realität umgehen. Also lass uns gemeinsam anfangen. Denn an den Verkaufszahlen des Black Fridays der letzten Jahre und unserem grundsätzlich steigenden Konsum zeigt sich, dass der Trend hin zu einem reflektierten Konsum noch nicht gestartet ist. Dennoch gibt es mittlerweile viele Produkte, wie zum Beispiel unsere soulbottles, die nachhaltig produziert und auf reflektiertes Konsumieren ausgelegt sind. 

Unabhängig vom jeweiligen Konsumgut ist es aber zuallererst wichtig, sich ein paar Fragen vor dem Kauf zu stellen. Bewusster Konsum und sinnvolles Schenken geht immer mit Reflexion im Vorfeld einher.

wie unterscheide ich sinnvolles von schnickschnack?

Circular Consumption bedarf folgender Fragen vor dem Kauf:

  • Brauche ich das Produkt wirklich?
  • Werde ich das Produkt regelmäßig und häufig benutzen?
  • Kann ich das Produkt verschenken, verkaufen, verleihen oder umfunktionieren, wenn ich es nicht mehr brauche?
  • Kann ich innerhalb der Lieferkette nachvollziehen, ob das Produkt ressourcenschonend und fair produziert wurde?
  • Was passiert, wenn das Produkt kaputt ist? Kann ich es reparieren oder anderweitig nutzen?

Wenn du auf all diese Fragen eine zufriedenstellende Antwort parat hast und dich mit der Kaufidee weiterhin wohlfühlst, dann go for it. Es gibt doch nichts über ein Produkt, dass wie Deckel auf Topf passt, immer wieder Freude bereitet und Herzen höher schlagen lässt. Lasst uns also Dinge besitzen, die gut kuratiert sind und Produkte verschenken, die sinnvoll sind und bleiben.

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sinn stiften

Womit wir wieder beim Circular Monday wären. Die 3 Werkzeuge, die dir beim Wunsch nach deiner eigenen Kreislaufwirtschaft zur Seite stehen sind repair, rent und reuse. Was das bedeutet, klären wir nun.

repair

Reparaturen sind nachhaltig! Egal ob ein Möbelstück, etwas am Fahrrad oder der Reißverschluss an deiner Lieblingsjacke  es gibt mittlerweile viele Hilfestellungen, um ressourcensparend Dinge auszubessern. Tutorials im Internet, Nachbar*innenschaftshilfen, Fahrradwerkstätten oder Ausleihgeräte im Baumarkt  reparieren kann Spaß machen oder dir den letzten Nerv rauben. Auf jeden Fall bindet sie dich emotional ein wenig mehr an das Produkt, du lernst etwas neues und kannst vor Gäst*innen stolz damit prahlen. Wie klingt das?

rent

Prominentes Beispiel für diese Rubrik: Carsharing oder Bicycle-Sharing. Für manche ist es ein revolutionärer Akt, das geliebte Auto zu verkaufen und nur noch mit den Öffis unterwegs zu sein. Andere haben den Sinn von einem eigenen Auto noch nie verstanden. Es stellt sich die Frage: Brauchst du diesen Gegenstand wirklich, oder würde es reichen, ihn ab und an zu mieten? Und so verhält es sich mit allem. Wir sind selbst ganz begeistert, was man heutzutage mieten kann. Sogar Kleidung für den Alltag oder besondere Anlässe.

reuse

Wir befinden uns im Sammelbecken der Wieder- und Weiterverwendung. Diese Art von Circular Consumption beinhaltet alles von Verschenken, Ausleihen bis hin zu digitalen oder privaten Tauschbörsen. Aber auch Flohmarktgüter und sämtliche Second Hand Artikel sind damit gemeint. Dir fallen sicher einige Situationen ein, wo du diese Säule der Kreislaufwirtschaft angewendet hast.

Diese drei Säulen können sicherlich nicht alle Konsumbedürfnisse abdecken. Das sollen sie auch nicht. Aber sie sorgen für etwas Ausgeglichenheit und können dir eine Unterstützung sein. Also happy Circular Monday an dieser Stelle. Zurück zu schenk mehr. Wie kann man diese ganzen Infos in ein sinnvolles Geschenk gießen?

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was soll ich denn nun schenken?

Wir lassen dich natürlich mit all diesen Aufforderungen nicht alleine. Denn Anderen eine Freude zu machen, ist kein unnötiger Schnickschnack, sondern wunderschön. Hier kommen unsere 5 Tipps, wie du in diesem Winter sinnvoll schenken kannst.

schenk mehr sinnvolles mit einem gutschein

Bevor du dir denkst “Laaaame, der wird doch sowieso nie eingelöst” - es gibt zahlreiche Vorteile für dieses Geschenk. Der stärkste: die Wahrscheinlichkeit, etwas für die Schublade zu schenken verringert sich signifikant. Die beschenkte Person kann dann nämlich selbst in den Laden oder Onlineshop gehen und das passende für sich heraussuchen.

schenk mehr unbezahlbares

Was ist das Wertvollste auf der Welt? Für uns soulies klar  Zeit. Vor allem wenn du sie mit deinen Liebsten verbringst, dann wird sie umso kostbarer. Also bevor du den Eierschneider Deluxe in den Warenkorb packst, verschenk doch lieber ein Abenteuer. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt  von Kajaktour über den Stadtkanal, über Konzerttickets nächsten Sommer bis hin zu Paragliding in den Bergen. Gemeinsame Erlebnisse überdauern wohl eine Vielzahl anderer Geschenke.

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schenk mehr sinnvolles mit einer patenschaft

Schon mal über eine Patenschaft mit haarigen oder gefiederten Gesellen nachgedacht? Der Tierschutzbund schreibt auch in diesen Monaten wieder neue Tierpatenschaften aus. Und da sind Spannende dabei. Nichts gegen Katzen und Goldfische  aber hier kannst du dich finanziell um Bären, Rehe, Waschbären, Schweine, Schildkröten oder Affen kümmern. Ein süßes Foto gibts bestimmt gleich dazu. Denn: Tiere sind Freunde, kein Mittagssnack.

schenk mehr sinnvolles mit einer spende

Du willst lieber an Menschen spenden? Kein Problem, auch da gibt es hohen Bedarf. Wir haben hier eine kleine Auswahl für dich:

schenk mehr sinnvolles mit kurzen transportwegen

Wenn du lieber ein reales, kein symbolisches Geschenk verschenken willst, dann ist das natürlich auch in Ordnung. Auch dabei kann man sinnvoll Schenken. Ein nachhaltiger Aspekt könnte zum Beispiel sein, dass du im Auge behältst, von wo die Produkte herkommen. Wie wir beim Obst schauen, dass es nicht extra aus Chile importiert wird, so können wir das auch bei anderen Dingen tun. Wir soulies achten innerhalb unserer Lieferkette bewusst darauf, lange Transportwege zu vermeiden und wenn sie sein müssen, dann sind sie so grün wie möglich.

Wie du siehst, Schenken kann ganz schön vielseitig sein und vor allem eins: sinnvoll. Und wenn wir aller mehr Sinnvolles schenken, dann entlasten wir nicht nur unseren Planeten, sondern zaubern auch den beschenkten Personen ein Lächeln ins Gesicht. Das Motto der nächsten 2 Wochen und dann hoffentlich der nächsten Jahre: schenk mehr Sinnvolles, weniger Schnickschnack.

quellen

https://www.circularmonday.com/

https://t3n.de/news/black-friday-green-friday-1429355/

https://www.oekotest.de/freizeit-technik/Black-Friday-Die-besten-Schnaeppchen-fuer-unsere-Umwelt-gibts-am-Kauf-Nix-Tag-_10997_1.html

https://utopia.de/black-friday-gruende-dagegen-70963/

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Das-Milliardengeschaeft-am-Black-Friday-article20147071.html