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Ain’t no stopping us now: Der soulincubator wird verlängert

Der soulincubator feiert Bergfest – Verlängerung sei Dank! Wir nutzen die Chance und erzählen euch, wie sich unser Coworking Space gemacht hat, was trotz Corona alles passiert ist und wo unsere Projektteams im Moment stehen. 

Es ist Halbzeit im soulincubator! Was? Wieso? Die Laufzeit geht doch nur bis Ende September 2020? Ja, ursprünglich war das so. Aber dann kam Corona und hat ein bisschen in die Zukunftsplanung reingegrätscht. Unsere Projektteams konnten nicht wie gedacht im April 2020, sondern erst im Juni in unseren Coworking Space einziehen, geplante Workshops mussten kurzfristig abgesagt oder in den virtuellen Raum verschoben werden, und, und und... Weil wir uns davon aber nicht bremsen lassen wollten, haben wir einen Verlängerungsantrag bei unseren Förderern vom Europäischen Sozialfonds und Berliner Senat gestellt. Dieser ist jetzt bewilligt worden, YAAAY! Das heißt, dass unsere Gründer*innen jetzt noch bis Ende November 2020 bei uns bleiben und ihre Ideen zur Plastikmüllreduzierung weiterentwickeln können. Sie werden bis dahin weiter finanziell unterstützt und auch unser Fortbildungsprogramm wird fortgeführt. Ihr wollt nochmal nachlesen, wie es bei soulbottles mit dem Thema soulincubator losging und was genau hinter dem Förderprogramm für Start-ups steckt? Hier entlang.

Zum Bergfest schauen wir mit euch hinter die Kulissen, verraten die biggest fails und die highest highlights, und fragen auch die Teams nach ihren persönlichen Eindrücken.

 

Sechs Monate soulincubator: Was bisher geschah…

Am Anfang war da: nichts. Das war unser Coworking Space im April:

 

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In dieser leerstehenden Lagerhalle, direkt neben dem soulbottles Headquarter in Tempelhof, hätte man sich vor ein paar Monaten sicher noch keinen Inkubator vorstellen können, in dem Teams von jungen Gründer*innen daran arbeiten, die globale Plastikkrise in den Griff zu bekommen. Covid-19 hat es dann zunächst unmöglich gemacht, zusammen in einem Coworking Space zu arbeiten.

Nun, im August, ist das Bild ein ganz anderes:

 

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13 Teams arbeiten seit Juni hier in einem Coworking Space, der sich, wie wir finden, echt sehen lassen kann. Brandneue Arbeitsplätze, eine voll ausgestattete Küche und eine Chill Area. Natürlich beherzigen wir weiterhin die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Hygienemaßnahmen, um uns und andere nicht zu gefährden. Konkret heißt das zum Beispiel, dass immer nur ein Projektteam an einem Tisch sitzt, die Personenzahl im Office begrenzt bleibt, wir uns an die Abstandsregeln halten, wir, wenn möglich, draußen unsere Mittagspause machen und regelmäßig die Fenster aufgerissen werden. Hände waschen und desinfizieren selbstredend. Doch auch mit Abstandsregeln tut es gut, sich endlich von Angesicht zu Angesicht zu sehen.

Und wenn wir uns dann vom Weltverändern etwas ausruhen wollen, machen wir das in unserer Super-Sweet-Sunshining-Summer-Lounge, inklusive Tischtennisplatte.

 

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Brainfood Delivery: So verlief unser Fortbildungsprogramm

Abgesehen vom Space gab es aber auch noch andere Entwicklungen bei uns. Seit Start der Phase II haben wir 31 Workshops mit unseren Incubatees durchgeführt. Eigentlich hätten wir natürlich unsere Referenten gerne in unseren Space eingeladen. Um Infektionsketten zu verhindern, haben wir das aber vorerst alles auf Online-Formate umgestellt. Das Programm war dabei sehr breit gefächert, von Business-Plan-Erstellung über Marketing-Strategie bis Fundraising. In den nächsten Monaten werden wir noch viele dieser Workshops stattfinden lassen, denn die Interessen unserer Teams sind vielfältig. Coral vom Projekt Zero Waste Berlin Festival hat uns zum Beispiel gesagt, dass sie den Workshop „Getting Things Done“ von unserem lieben soulbottles-Gründer Paul total gefeiert hat. 

 

Der Workshop hat mir total geholfen meine Arbeit effektiver zu strukturieren und fokussierter zu sein.“ Coral, Zero Waste Berlin Festival 

 

Carolins Lieblingsworkshop dagegen war Heiko Butz’ „Deepdive into Sales Strategy“, weil der für ihre Arbeit beim Projekt ooohne gerade total relevant ist. So versuchen wir, alle Bedarfe unserer Projektteams abzudecken um dazu beizutragen, dass ihre Ideen weiter wachsen.

 

Und was geht bei den Teams? Der aktuelle Stand der Entwicklung...

Und das tun sie auch. Kornwerk zum Beispiel haben schon im März eine GmbH gegründet und bereits begonnen, ihren Haferdrink, der regional produziert wird und ganz ohne Plastikverpackung auskommt, in einigen Supermärkten zu verkaufen. 

Wir sind total happy, dass wir durch die Hilfe unserer Designerin Michelle, die vom soulincubator unterstützt wird, ein tolles Corporate Design entwickeln konnten und durch sie auch in sozialen Medien präsenter geworden sind.“ Swenja, Kornwerk

 

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Team Kornwerk, Bild Copyright: Sascha Hilgers

Auch bei ooohne hat sich einiges getan. Nicht nur, dass sich ihr Name (ehemals Anti-Plastik-Kampagne) geändert hat, sondern auch ihr Produkt nimmt Form an. Der Prototyp, ein Spülmittel in Pulverform, dass völlig auf Plastikverpackung und umweltschädliche Zusätze verzichtet, ist fertig. Und auch die aus recyceltem Altpapier hergestellte Verpackung entwickelt sich immer weiter. Als wir ihn nach seinem persönlichen Highlight der letzten Monate gefragt haben, meinte Co-Founder Jan: 

„Das beste ist, dass ihr wisst was ihr tut, und dass wir uns mit jedem Problem an euch wenden können.“ Jan, ooohne

 

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 Team ooohne

 

Auch bei den anderen Teams geht es voran: 

  • Foldie haben ebenfalls schon einen Prototypen ihrer faltbaren Lunchbox fertiggestellt, und wollen diesen in den nächsten Monaten auf den Markt bringen

  • Gianna und Isabella von Merijaan haben nicht nur an ihrem Konzept zur Wieder- und Aufwertung von Plastikmüll weiter gearbeitet, sondern auch Upcycling Workshops an der Jugendkunstschule Charlottenburg gegeben

  • Mimycri hat bereits Kontakt zu potentiellen ersten Kunden aufgenommen und Aussicht darauf, ihre Expertise zum Thema Brand Aktivismus an diese weiterzutragen

  • Zero Waste Berlin Festival haben bereits ein Pre-Launch Event abgehalten (natürlich Corona-konform), um dort über Herangehensweisen zu einem von Plastikmüll befreiten Leben aufzuklären

 

Downer und Fuckups: Die soulincubator Anti-Highlights zur Halbzeit

Natürlich ist auch nicht immer nur alles glatt gelaufen, das wäre ja auch langweilig. In manchen Teams gab es Uneinigkeiten über die weitere Entwicklung. In einem Fall konnten wir durch Mediation unterstützen, und das Team ist jetzt wieder mit voller Fahrt auf Kurs zu ihrem Wunschprodukt. An anderer Stelle musste sich das Team trennen und macht jetzt in veränderter Form weiter.

Der größte Fail der letzten Monate war aber unbestritten der Umstand, dass wir keine richtige Toilette hatten und so bis vor kurzem noch auf ein Dixi ausgewichen sind. Zu Gründung gehört eben auch mal der Griff ins Klo. Zum Glück ist das Problem mittlerweile weggeklempnert. Darüber sind wir im wahrsten Sinne echt erleichtert ;) 

 

More to come beim soulincubator, Fortsetzung folgt

Wir dürfen weitermachen! Es hat uns total gefreut, dass Berliner Senat und Europäischer Sozialfonds zugestimmt haben, die Laufzeit der Phase II um zwei Monate zu verlängern. Diese Zeit wollen wir nutzen, um unsere Projektteams noch intensiver zu unterstützen. 

Wir sind total froh darüber, wie gut die Teams und auch wir selber auf Corona reagiert haben. Unsere anfänglichen Pläne wurden ziemlich über den Haufen geworfen, aber wir haben improvisiert und ein super Programm auf die Beine gestellt. Die Laufzeitverlängerung gibt uns die Chance, Rückstände jetzt aufzuholen.“ Sarah Braig, Projektmanagerin soulincubator

Neben fortlaufender Finanzierung und weiterer Workshops ist das wahrscheinlich größte Highlight unser Impact Investing Day, der im September 2020 ansteht. Hier werden unsere Teams die Chance bekommen, vor echten Impact Investoren ihre Ideen zu pitchen. Mehr Infos dazu kriegt ihr in unserem nächsten Blog Post. Wir freuen uns mega auf die kommenden Monate und werden fleißig berichten, wie es mit unseren Teams weitergeht. Also, stay tuned…

Du willst mehr über den soulincubator erfahren? Unter dem Reiter soulincubator findest du jede Menge Infos und Stories auf unserem Blog. Und für weitere Updates schau gern vorbei auf unseren Instagram channels @soulincubator und @soulbottles oder abonniere unsere Flaschenpost – den soulbottles Newsletter.

 

 

 

 

 

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