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WASH'n'soul • entwicklung durch dialog

Wer steht hinter WASH'n'soul? Viva con Agua, BORDA und soulbottles, klar. Aber wer ist das genau? Its photo time. Wir wollen dir die Menschen hinter unserem Projektpartner BORDA vorstellen, die vor Ort in Lusaka die gemeinsamen Projektschritte umsetzen.

Bevor es losgeht haben wir Fragen an dich: Woran denkst du, wenn du deine soulbottle in den Händen hältst? Denkst du an ressourcenbewusstes Wirtschaften? Oder an unsere transparente Lieferkette? Oder denkst du daran, dass dir nicht mehr alles über den Pulli läuft, seitdem du diese Trinkflasche besitzt? Oder an die vielen Motive, die deine soulmate so individuell macht wie dich selbst? Wir denken an all das auch und vor allem überlegen wir ständig, wie wir unserer Vision refill and create change” immer näher kommen können. Dafür haben wir seit einigen Monaten die ultimative Powerkarte im Quartett der unternehmerischen Nachhaltigkeitsprojekte: WASH'n'soul!

Du hast bestimmt schon an der einen oder anderen Stelle davon gelesen. Nochmal kurz: Zusammen mit unseren Projektpartner*innen von BORDA und Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. wollen wir in Lusaka, der Hauptstadt von Sambia, einen gerechten Zugang zu Wasser, Sanitär- und Hygieneinfrastrukturen (WASH) schaffen. Weitere Schwerpunkte des Projekts sind eine verbesserte Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, soziales Unternehmer*innentum, Abfallwirtschaft und Klimaschutz. Du liest es - es geht um viel und daher sind wir noch lange nicht fertig, dir all die Aspekte und Gedanken dazu mitzuteilen. Also here we go again - heute: die 9 Gesichter unserer Partnerorganisation BORDA vor Ort in Lusaka. Wir haben sie gefragt, was sie an WASH'n'soul am meisten schätzen, wie sie den aktuellen Stand des Projekts einschätzen und was ihnen an Lusaka am Meisten gefällt.

roy, buchhalter, mag an lusaka, dass man schnell von a nach b kommt

„Mein Eindruck von den bereits besuchten Schulen ist, dass sie unsere Hilfe in Bezug auf die sanitären Einrichtungen dringend benötigen und dass das Projekt trotz einiger durch COVID-19 verursachter Verzögerungen gut vorangeht.”

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Roy (links), Aubrey (rechts)

aubrey, ingenieur, hält sich gern in der kalimba farm in lusaka auf.

„Die Schulen benötigen Unterstützung bei den WASH'n'soul-Maßnahmen. Darüber hinaus hindern technische, administrative und soziale Beschränkungen die Schulen daran, so viel wie nötig zu bekommen und das Projekt zügig voranzutreiben.”

teza, social facilitator, entschleunigt gern in der ländlichen region um lusaka

„Das Besondere an WASH'n'soul sind die Softwareansätze für die Schulkinder, mit denen wir Hygienepraktiken fördern, die Darminfektionen und damit verbundene Krankheiten verhindern und der künftigen Generation gesunde Verhaltensweisen vermitteln.

 

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Teza (links), Amanda (rechts)

amanda, projektmanagerin, liebt den blick auf die skyline von lusaka downtown 

„Mein Lieblingsaspekt sind die lokalen Partner*innen, mit denen wir zusammenarbeiten - die Schulen, das Bildungsministerium, die Stadtverwaltung, die “Lusaka Water Supply”, die “Sanitation Company” (unser Wasserversorger) und die Gemeindemitglieder. In diesen Partnerschaften liegt das größte Potenzial für eine nachhaltige und sinnvolle Wirkung.”

margret, social expert, schätzt den blick auf die berge um lusaka

„Es ist das erste Mal, seit ich bei BORDA Sambia bin, dass wir ein Projekt wie dieses mit einer Reihe von miteinander verknüpften Komponenten durchführen: Wassermanagement, Abwasserentsorgung, Social Business und Klimaschutz. Für mich ist es etwas ganz Besonderes, dass die Bewirtschaftung fester Abfälle Teil der Maßnahmen ist.”

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Margret (links), Delia (rechts)

delia, finanzbeauftragte, erholt sich umgeben von einheimischen bäumen und sambias schönsten sonnenuntergängen

„Wenn sich etwas ändern soll, muss es schon in jungen Jahren beigebracht werden. Die Kinder können auch als Vermittler*innen von Veränderungen in den Familien fungieren. Das größte Potenzial des Projekts besteht darin, dass die Informationen, die über Verhaltensänderungen verbreitet werden, nicht nur die Schulen der Gemeinde positivbeeinflussen, sondern auch auf die privaten Haushalte wirken.”

chileshe, logistikbeauftragte, kommt besonders im botanischen garten munda wanga zur ruhe

„Mein Lieblingsaspekt des Projekts ist die Sanierung von Toiletten und die Bereitstellung von Wasser. Das größte Potenzial dieses Projekts liegt in der Fähigkeit, mit den Gemeindemitgliedern in Kontakt zu treten, um Informationen über die Projektdurchführung zu erhalten. Dies gibt den Menschen ein Gefühl der Eigenverantwortung, weil sie von Anfang an einbezogen wurden und ein Gefühl der Fürsorge in ihnen verankert ist, wodurch das Projekt erfolgreich wird.”

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 Chileshe (links), Angela (rechts)

angela, bauingenieurin, freut sich über die diversität der stadtbewohner*innen

„Das Besondere an WASH'n'soul ist, dass es zur Verbesserung der sanitären Verhältnisse in Schulen beitragen kann. Schulen sind ein zentraler Ort in jeder Gemeinschaft. Hier wird der Charakter geformt und Talente werden entdeckt. Durch die Verbesserung der sanitären Einrichtungen in der Schule lernen die Kinder, was es bedeutet, funktionierende Toiletten, Wasser und eine hygienische Umgebung zu haben und dies wird ihnen helfen, die Bedeutung für die öffentliche Gesundheit zu verstehen.”

laura, country director, füllt ihre batterien bei langen spaziergängen und kaffee in den außenbezirken lusakas auf

Von Laura gibt es leider aktuell kein Bild, aber wir reichen es zeitnah nach.

„Mir gefällt, dass das Projekt einen ganzheitlichen Ansatz für die Herausforderungen in den Schulen und Gemeinden, mit denen wir arbeiten, verfolgt. Viele Projekte betrachten nur einen Aspekt der Situation vor Ort, aber das WASH'n'soul-Projekt umfasst Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Hygiene, Abfallwirtschaft, soziales Unternehmer*innentum, Klimaschutz sowie Bewusstseinsbildung und Schulungen. Die Berücksichtigung all dieser Aspekte und die Zusammenarbeit mit den Schulen und Gemeinden, um Herausforderungen und Bedürfnisse zu ermitteln, bedeutet, dass die Probleme effizient, effektiv und nachhaltig angegangen werden können.”

So damit schließen wir die Vorstellungsrunde. Wir hoffen, du konntest einen guten Eindruck gewinnen, wo wir mit WASH'n'soul aktuell stehen und warum das Projekt die oben erwähnte ultimative Powerkarte im Quartett der unternehmerischen Nachhaltigkeitsprojekte ist:

  • Hands on-Mentalität 100 %
  • Geduld 80 %
  • Ambitionen & Visionen 100 %
  • Einbeziehung der Menschen vor Ort 100 %
  • Finanzielle Power 100 %
  • Vielschichtigkeit & Langfristigkeit 100 %

Ein richtiges Ass im Ärmel! Du willst noch mehr über unser Projekt in Sambia erfahren? Hier findest du alles, was du über WASH'n'soul wissen musst:

Alles rund ums Thema WASH und internationaler Entwicklungszusammenarbeit: https://www.soulbottles.de/soulblog/impact/sambia-trinkwasser-vivaconagua

Alles rund um die Themen Wasser- und Sanitärversorgung und Abfallmanagement: https://www.soulbottles.de/soulblog/impact/wash-n-soul-schwerpunkte-teil-1

Alles rund um die Themen Klimaschutz und Social Entrepreneurship: https://www.soulbottles.de/soulblog/impact/teil2-sambia-trinkwasser-projekt