Fast ein Liebesbrief:
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Plastik sparen unterwegs: So klappt’s! • Less plastic is fantastic

„Das ist doch unmöglich!”

Jede Person, die schon mal versucht hat, eine Zeit lang ohne Plastik zu leben, kennt diesen Satz. Denn ein Leben ohne Plastik klingt für die meisten unvorstellbar, so sehr haben wir uns an Kunststoffe inzwischen gewöhnt. Und das, obwohl die Plastikproduktion eigentlich erst vor 70 Jahren so richtig gestartet wurde.

Auch wenn Plastik vieles auf den ersten Blick einfacher und bequemer macht, ist ein Leben mit weniger Müll nicht nur möglich, sondern fühlt sich obendrein auch noch verdammt gut an! Wie wir neulich schon erklärt haben, gilt für unseren Abfall das gute Sprichwort „aus den Augen, aus dem Sinn” leider nicht und auch unser gelber Sack kann in Malaysia enden. Plastik vermeiden ist und bleibt also die beste Alternative.

 

Die Top 5 Meeresfunde aus Plastik sind allesamt „to go”-Artikel

Weltweite Studien über Küsten- und Meeres-Cleanups beweisen: die meist gefundenen Plastikprodukte, die in den Ozeanen landen, sind allesamt Wegwerf-Produkte. Sie wurden von Anfang an für den einmaligen Gebrauch konzipiert und entstehen vor allem durch unsere Gewohnheit, Dinge unterwegs „to go” zu holen oder zu bestellen. Hier siehst du eine Übersicht:

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Die gute Nachricht: du kannst jeden Tag etwas tun!

Wie du konsumierst und was du damit in der Welt bewirkst, bleibt jeden Tag deines Lebens dir selbst überlassen. Und mit diesen Tipps kannst du bessere Entscheidungen treffen und so zu einem sauberen Planeten beitragen. Plastic sparen on the go – los geht’s!

 

Kippen weg von der Straße

Lassen wir mal alle anderen Faktoren außer Acht: Zigarettenstummel gehören weg von der Straße und raus aus der Natur. Egal ob beim Feiern oder in der Raucherpause, Stummel Austreten darf längst kein lässiger Move mehr sein. Denn auch die Filter sind aus Plastik, welches sich in Mikroplastikteilchen zersetzt und enthalten um die 4000 Chemikalien pro Stück. Viele davon sind so giftig, dass ein Filter bis zu 500l Wasser verseucht. Aktuell enden noch 65% der Filter auf Straßen und in der Natur – lasst uns das ändern, Mülleimer aufsuchen, Raucherfreunde darauf aufmerksam machen, mobile Aschenbecher verwenden oder es schlicht und einfach sein lassen.

 

Die Coffee-to-go Revolution

20190212_BlogKaffeebecherc0AhLw6O9mAIaPro Stunde werden in Deutschland 320.000 Kaffeebecher verbraucht, das macht 2,8 Milliarden jährlich. Wenn man die Becher aneinanderreiht, dann ergibt das in nur einem Jahr eine Kette aus deutschen Kaffeebechern, die die Welt siebenmal umrunden könnte.

Doch das muss ja nicht sein. Nimm einfach deinen eigenen Becher mit oder leih dir einen im Pfandsystem! Das social Startup RECUP hat ein deutschlandweites System entwickelt, mit dem ihr bei tausenden Partnern euren Kaffee oder Tee im Mehrwegbecher bekommt. Ihr zahlt 1€ Pfand für den frisch gefüllten Becher, nehmt ihn mit und gebt ihn bei irgendeinem anderen Partner ungewaschen wieder ab. Dieser spült den Becher und das Spiel beginnt von vorne, sodass jeder der mintfarbenen Becher hunderte Male wiederverwendet wird. Welche Cafés und Bäckereien in deiner Nähe so dabei sind, findest du auf der RECUP App und Website.

Und was, wenn weder RECUP noch der eigene Becher gerade zur Hand sind? Probier’s aus und mach etwas radikal revolutionäres: Setz dich und trinke deinen Coffee to stay. Und sammle nebenbei sogar noch Mindfulness-Karmapunkte für ein paar Minuten Ruhe.

 

Takeaway ohne Müll? Na klar geht das!

Das Geheimrezept „to stay” funktioniert zwar genauso gut für Restaurants, aber natürlich gibt es auch mal Tage, wo wir uns mit Sushi auf dem Sofa verkriechen wollen oder eine Portion Falafeln für die Mittagspause ins Büro mitnehmen. Die Lösung: bring deinen eigenen Behälter mit und lass ihn dir befüllen! Das ist nicht nur nachhaltig, sondern auch viel gesünder, denn gerade bei heißem Essen können sich gefährliche Giftstoffe aus Kunststoff- und Styroporverpackungen lösen, die wir dann Gabel für Gabel direkt in uns hineinschaufeln. Unsere lieben Freunde von Eco Brotbox machen schicke Dosen aus Edelstahl, die dein Essen unterwegs sowohl stylisch als auch müllfrei werden lassen.

 

Plastikflasche Adé

20190212_BlogPlastikflaschenSie steckt voller Weichmacher und Chemikalien, gibt Mikroplastik und hormonartige Substanzen in unsere Getränke ab und schadet der Umwelt: es gibt nicht viele gute Argumente für die Plastikflasche, selbst im Pfandsystem. Und doch steigt der Konsum weltweit rasant an: momentan werden pro Minute eine Million Kunststoffflaschen hergestellt, bis 2021 sollen es bereits eine halbe Billion jährlich sein. Der Großteil davon für Trinkwasser und dabei ließe sich das in so vielen Ländern ganz einfach vermeiden. Wir haben den riesigen Luxus, dass sauberes Wasser einfach aus dem Hahn kommt, also Schluss mit dem Plastikquatsch! Sucht euch eine unserer fairen und plastikfreien soulbottles, die zu euch passt und euch Wasser von jetzt an in Glasflaschen serviert oder befüllt euch Edelstahlflaschen, die alte Mateflasche oder trinkt aus Gläsern. Eigentlich ist es doch ganz egal – Hauptsache wir machen dem Plastikwahnsinn einen Strich durch die Wachstumspläne!

 

#stopsucking: Alternativen zum Plastik-Strohhalm

20190212_BlogStrawsAb 2021 wird er von der Bildfläche verschwinden, der Plastikstrohhalm, denn der gehört zu der Liste an Einweggegenständen, die die EU bald verbieten möchte. Zurecht: Auch der deutsche Trinkhalmverbrauch ist enorm, pro Jahr sind es ca. 40 Milliarden Plastikröhrchen. Also lasst uns nicht auf Gesetzesänderungen warten und auch beim Schlürfen sofort umdenken: Bestelle Smoothie, Cocktail und co. mit einem Lächeln und dem Zusatz “ohne Strohhalm bitte” und besorg dir wiederverwendbare Alternativen! Denn Halme gibt es zum Beispiel aus Edelstahl, Hartplastik, Bambus und Glas und– auch für deine soulbottle findest du bei uns wunderschöne Glashalme!

 

Auch Shirt und Buch geht’s tütenlos gut

Wir lieben es unverpackt! Seit Supermärkte Plastiktüten nicht mehr kostenlos rausgeben wandern immer mehr Lebensmitteleinkäufe in eigenen Taschen und Tüten ans Ziel. Wenn das bei dir noch nicht immer klappt, dann stecke dir einfach eine kleine Tragetasche mit in deinen Rucksack (z.B. diese fair hergestellten von Melawear) und schon bist du für spontane Käufe gewappnet. Heißer Tipp: die Tasche freut sich auch, beim Shoppen in den Einsatz zu kommen und auch ein Buch, Medizin oder neue Kopfhörer darfst du getrost in deine eigene Tasche stecken ohne noch eine extra Tüte aus Plastik dabei anzunehmen.

 

Niemand muss perfekt sein

High five, wenn du diesen Absatz liest bist du schon um einige Tricks schlauer, Plastik in deinem Alltag zu reduzieren. Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass es einem trotz dem besten Willen nicht immer sofort gelingt. Mach dir bewusst, dass es ein wunderschöner Prozess ist, den du Schritt für Schritt in ein nachhaltiges Leben gehst, feier jede neue Gewohnheit und sei nicht zu streng mit dir, wenn es mal nicht auf Anhieb klappt. Wir freuen uns riesig, dass du dabei bist und sind gespannt auf deine Erfahrungen, Tipps, Schwierigkeiten und Fragen. Teile diese einfach über #lessplasticisfantastic und verfolge, was der Rest der Flaschenbande so zu erzählen hat.

 

Um dich noch etwas beim plastikfrei unterwegs-Sein zu unterstützen, haben wir dir ein tolles Paket zusammengestellt. Schau' am Freitag, 15.02.19 bei uns auf Instagram vorbei und mache mit bei unserem Gewinnspiel!

 

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