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unsere Flaschenpost.

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Vom ersten Euro zur Million: Die soulbottles Timeline 2012-2020

Die eine Million Euro Unterstützung für sauberes Wasser wollen wir zum Anlass nehmen, um mit euch zurückzublicken: Ausgehend von der Mille in 2020 nehmen wir euch Schritt für Schritt mit in die Vergangenheit und erzählen die Geschichte, wie soulbottles sich vom WG-Startup zu einem zentralen Akteur für sinnstiftendes Wirtschaften entwickelt hat.

 

 

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Juni 2020: Eine Million für Trinkwasserprojekte 

Wir können es selbst kaum glauben: In diesem Juni haben wir die millionste soulbottle verkauft! Da pro verkaufter soulbottle 1 Euro an Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. geht, ist auch der millionste Euro in Trinkwasserprojekte geflossen. Damit konnte für fast 80.000 Menschen in Nepal der Zugang zu sicherer Wasserversorgung und zu Sanitäranlagen geschaffen werden.

 

April 2020: Wir starten in die 2. Phase des soulincubators

Nachdem wir im Oktober den soulincubator mit 101 Projekten gestartet haben, ging es im April 2020 für 13 Projekte in die zweite Phase. Die Projektstarter*innen erhalten für ein halbes Jahr Stipendien in Höhe von 1.500 Euro pro Person, sind Teil eines von soulbottles entwickelten Weiterbildungsprogramms und haben Arbeitsplätze in einem Coworking-Space bei uns im soulbüro, den wir speziell für den soulincubator eingerichtet haben.

 

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Februar 2020: Gemeinwohlbilanz mit rekordverdächtiger Punktzahl

Seit 2020 ist soulbottles ein gemeinwohlbilanziertes Unternehmen. Mit 872 von 1000 Punkten gehören wir zu den besten weltweit je bilanzierten Unternehmen der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ). Die Bilanzierung misst den positiven Beitrag eines Unternehmens zu sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Nachhaltigkeit.

 

Januar 2020: Neuer Produktkarton

Mit Beginn des neuen Jahres verschicken wir unsere soulbottles in einem Produktkarton, der noch nachhaltiger ist als vorher. Der Recyclinganteil des Kartons beträgt jetzt 95%. Für die Stabilität benötigen wir zwar immer noch einen minimalen Anteil an Frischfaser, vorher war dieser jedoch deutlich höher. 

 

 

 

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Was wir 2019 sonst noch bewirkt haben

Wie viel Plastik wir bei der Aufräumaktion mit Radio-Fritz eingesammelt haben, was es mit unserer Aktion gegen Fischernetze in den Weltmeeren auf sich hatte und was 2019 bei uns sonst noch so passiert ist, erfährst du hier in unserem Jahresrückblick.

 

Oktober 2019: Mit dem soulincubator in die plastikfreie Zukunft

Da wir aus eigener Erfahrung wissen, wie knifflig die ersten Schritte von der Idee zur eigenen Firma oder gemeinnützigen Organisation sind, haben wir 2019 den soulincubator ins Leben gerufen – ein Förderprogramm für Startups, das Gründer*innen bei der Umsetzung ihrer Ideen für eine plastikfreie Welt unterstützt. Gemeinsam mit ProjectTogether und der Röchling Stiftung sind wir im Oktober 2019 mit der Förderung von 101 Initiativen gegen die Plastikkrise gestartet. Seit 2020 wird das Projekt zusätzlich durch den europäischen Sozialfond gefördert. Wie es zum soulincubator gekommen ist, erfährst du hier auf unserem Blog.

 

September 2019: Klimastreik und E4F

Unternehmen tragen Verantwortung dafür, dass wir die begrenzten Ressourcen der Erde so nachhaltig wie möglich nutzen. Wir haben unser unternehmerisches Handeln von Anfang an diesem Grundsatz entsprechend ausgerichtet. Die globale Bewegung von Fridays for Future hat uns gezeigt, wie viele Menschen das inzwischen genauso sehen wie wir. Darüber sind wir sehr froh. Im September und November 2019 waren wir zweimal zu globalen Klimastreiks von Fridays for Future auf der Straße, haben unser Büro, Logistik und Onlineshop geschlossen und stattdessen Presse und Mitunternehmen mobilisiert. Als Teil von Entrepreneurs for Future (E4F) setzen wir uns für eine klimafreundliche Wirtschaft ein und fordern eine schnelle Umsetzung von klimaschützenden politischen Maßnahmen.

 

 

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Juli 2019: Rassismuskritisch denken lernen

Wir sind ein diverses Team: Einige sind von Rassismus betroffen, andere nicht, wir haben unterschiedliche sexuelle Identitäten, deshalb war rassismuskritisches Denken von Anfang an ein wichtiges Thema. Da wir gemerkt haben, wie wichtig es ist, die eigenen Muster regelmäßig zu hinterfragen, bemühen wir uns proaktiv, rassismuskritisiches Denken noch tiefer in unserer Unternehmenskultur zu verankern. Wir wollen mehr lernen über rassismuskritisches Denken, Sprechen und Handeln. Dafür werden wir seit Juli 2019 von Tupoka Ogette unterstützt, die nicht nur das sehr empfehlenswerte Buch „Exit Racism” geschrieben hat, sondern auch in Seminaren erklärt, was es mit white privilege, rassistischer Sozialisierung und unbewusst diskriminierenden Verhaltensmustern auf sich hat.

 

Juli 2019: Launch der ersten Generation soulbottle steel

Pünktlich zu den Sommerferien war er endlich so weit: Der Launch der ersten Generation soulbottle steel für Outdoor-Touren und sonstige kleine und große Abenteuer. Die robuste Edelstahlflasche haben wir auf vielfachen Wunsch hin für euch entwickelt. Schon die Entwicklungsphase selbst war ein großes Abenteuer. Nach Monaten der Recherche für regionale Produktionsmöglichkeiten mussten wir feststellen: Die Expert*innen der Edelstahlproduktion sitzen in China. Für uns ist die Produktion in China die Chance, Arbeitsbedingungen und Umweltstandards für die Menschen vor Ort zu verbessern und in diesem Sinne unseren positiven Impact noch weiter zu vergrößern. Paul hat für euch zusammengefasst, wie es zur soulbottle steel gekommen ist

 

Januar 2019: Impact-Umfrage

Im Januar 2019 haben wir unsere Vorsätze der letzten sechs Jahre (die Welt plastikfrei machen, nachhaltigen Konsum fördern, der den Planeten nicht unnötig belastet) auf den Prüfstand gestellt und eine Impact-Umfrage gestartet. 700 Menschen haben teilgenommen und das Ergebnis zeigt: 75% der soulbottles-Nutzer*innen konsumieren nachhaltiger seit sie eine soulbottle haben und der Leitungswasserkonsum hat sich um 83% erhöht. Dementsprechend ist die Nutzung von Einwegflaschen um unglaubliche 92% gesunken. Auf Basis eurer Antworten konnten wir dann auch rückwirkend unseren Impact berechnen. Für uns war das Ergebnis der Umfrage die Bestätigung: soulbottles tragen konkret dazu bei, euren Alltag nachhaltiger zu machen. 

 

 

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November 2018: Projektreise von Laura nach Nepal

Da seit der letzten Projektreise nach Nepal im Jahr 2016 nun schon wieder zwei Jahre vergangen sind, haben wir uns 2018 erneut auf den Weg gemacht, um das Land und die Menschen vor Ort hautnah zu erleben. Für uns war es essentiell, direkt bei der Arbeit von Viva con Agua und der Welthungerhilfe vor Ort dabei zu sein und mit eigenen Augen zu sehen, was unsere Unterstützung bewirkt. „Zu spüren, was unsere Arbeit und euer aller Beitrag bewegen kann, war unglaublich bereichernd.” Laura hat während der Projektreise ein Reisetagebuch für euch geführt. 

 

Oktober 2018: Recycling-Glas Anteil erhöht 

Um den Energie und Materialverbrauch in der Herstellung der soulbottles zu verringern, haben wir im Oktober 2018 auf ein neues Glas umgestellt. Der Altscherben-Anteil beträgt seit dem 60-80%. Vorher waren es 30-40%. Dadurch werden weit weniger Primärrohstoffe verwendet. Durch den höheren Anteil an Altglas wird zudem der Energieaufwand bei der Schmelze im Vergleich zu vorher um 15-20% verringert.

 

Oktober 2018: Halbe Mille – 500.000 Euro für Trinkwasserprojekte

Die halbe Mille zu knacken, war ein Riesenerfolg. Denn eine halbe Million soulbottles, das sind 500.000 Euro für Trinkwasserprojekte weltweit. Wie man als Start-Up so viel Geld spendet und trotzdem nicht pleite geht, erzählt soubottles-Gründer Paul im Interview. Gefeiert haben wir nicht nur mit einem rauschenden Fest, sondern auch mit einem Design Contest. Gewonnen hat das Motiv „One drop can change the world” –  ein Design, das sich aus ganz vielen kleinen Punkte zusammensetzt. Denn jede*r von uns kann dieser „one drop" sein, der die Welt verändert.

 

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5. September 2018: Auszeichnung als „Best for the world” Unternehmen

Im Anschluss an das B-Corp-Re-Assessment wurden wir mit dem „Best for the World” Award ausgezeichnet. Damit sind wir unter den Top-20 B-Corp-Unternehmen mit der größten Impact-Verbesserung in allen Wirkungsbereichen. Gemessen wurde mit komplexen Tools, die von der unabhängigen NGO B-Lab zertifiziert sind. Es macht uns sehr stolz, dass wir einen echten Unterschied machen in der Business-Welt – mit unserem täglichen Einsatz für eine plastikfreie Welt, in der alle Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben.

 

Juli 2018: Fair Rubber Zertifizierung

Nach über zwei Jahren gemeinsamer Recherche und einem Feldbesuch vor Ort in Sri Lanka war es endlich so soweit: Die erste Tonne an fair und umweltschonend produziertem Naturkautschuk kam bei unserem Verarbeiter an. Seitdem können wir voller Stolz sagen, dass alle unsere Gummiprodukte aus fair geerntetem Latex hergestellt werden. Dazu sind wir dem Fair Rubber Verein beigetreten, der den Kontakt vor Ort hergestellt hat und dafür Sorge trägt, dass unsere Prämie auch wirklich den Landwirt*innen zugute kommt.

 

Juni 2018: soulbottles wird Purpose Unternehmen

Ihr wisst ja, sinnorientiertes Wirtschaften war von Anfang an die große soulbottles Mission. Seit Juni 2018 ist soulbottles ein Purpose Unternehmen und damit auch rechtlich zweckgebunden. Heißt: Die GmbH, also die Firma, gehört jetzt den Mitarbeiter*innen bei soulbottles und ist weder verkäuflich noch vererbbar. In Deutschland heißt diese Alternative zu herkömmlichen Eigentumsstrukturen Verantwortungseigentum. Es ermöglicht die Unabhängigkeit und Werteorientierung eines Unternehmens rechtlich bindend zu verankern und auf Dauer zu erhalten. Wir haben uns damit zu zwei grundlegenden Prinzipien verpflichtet: Selbstbestimmung und Vermögensbindung im Unternehmen. Marian (ein soulbottles Urgestein) über den Schritt zum Purpose Unternehmen: „Diese Entwicklung ist für mich wie ein Schlussstein: Was wir uns nach innen als Organisationskultur aufgebaut haben und nach Außen als Vision und Mission verfolgen ist nun felsenfest gesichert.”

 

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März 2018: B-Corp Re-Assessment 

2015 gehörten wir zu den allerersten deutschen Unternehmen, die es erfolgreich durch die B-Corp-Bilanzierung geschafft haben und somit den positiven Einfluss auf Gesellschaft und Umwelt unseres gesamten Unternehmens zum ersten Mal öffentlich unter Beweis gestellt haben. Auch wenn die Freude groß war über unsere 84.1 Punkte, dachten wir uns: Da geht noch was. Und haben uns zwei Jahre später um ein B-Corp-Re-Assessment gekümmert. Mit dem Ergebnis, dass es uns gelungen ist, unseren Impact noch weiter zu steigern: 106.1 Punkte haben wir diesmal erreicht. Damit haben wir uns gegenüber 2015 um über 25% verbessert. 

 

 

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November 2017: Water Walk mit Viva con Agua

Da nicht alle Menschen für sauberes Wasser einfach so den Hahn aufdrehen können, ist Paul mit Viva con Agua Gründer Benny Adrion in einer Gruppe von 25 Menschen aus aller Welt von Kigali bis nach Kampala gelaufen – über 500 Kilometer, um auf den Mangel an Zugang zu sauberem Trinkwasser aufmerksam zu machen. Ziel war es, Menschen vor Ort kennenzulernen und Aufmerksamkeit für die Region und ihre Herausforderungen zu schaffen. Die Crew hat durch den Water Walk nicht nur jede Menge besonderer Eindrücke gesammelt, sondern auch 30.000 Euro Spenden für Wasserprojekte in der Region. Einen visuellen Eindruck von der Reise bekommt ihr hier im Video.

 

Mai 2017: Umzug nach Tempelhof

Ein halbes Jahr später haben wir uns dann innerhalb Berlins auf die Reise gemacht: Auf in unser neues Zuhause in Tempelhof. Denn die soulfamily war in der Zwischenzeit so weit gewachsen, dass unsere Bleibe in Lichtenberg zu klein wurde. Außerdem war es uns auch ein Herzensanliegen, dass unser Hauptquartier für euch gut erreichbar ist. Damit ihr eure soulbottles unkompliziert und klimaschonend direkt bei uns vor Ort abholen könnt. 

 

Oktober 2016: Projektreise von Georg und Patrick nach Nepal

Um zum Jahresabschluss noch einmal selbst zu erleben, was unsere Unterstützung vor Ort bewirkt, haben sich Patrick und Georg auf den Weg nach Nepal gemacht. Durch unsere Kooperation mit Viva con Agua haben zum Zeitpunkt der Reise ca. 13.500 Menschen Zugang zu sauberem Wasser erhalten. Auf der Projektreise ging es dann auch in ein Dorf auf 2.000 Metern Höhe, wo jetzt Menschen aus 40 Haushalten durch eine befestigte Quelle zuverlässig über eine Leitung mit Trinkwasser versorgt werden können. Die Nepal-Reise war eine sehr berührende Erfahrung, die uns gezeigt hat, dass wir zusammen mit euch wirklich einen Unterschied in der Welt machen. 

 

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Juli 2016: Crowdfunding 2.0 für die 1l soulbottle und den soulsleeve

Kein Wunsch hatte uns in den ersten Jahren so oft erreicht wie der nach einer größeren soulbottle. Also bekam die soulbottle 2013 endlich ihre lang ersehnte große Schwester. Und eine Schutzhülle, damit eure soulbottles unterwegs vor Wind und Wetter geschützt sind. Um euch einen nachhaltigen Alltag ohne Einwegverpackungen noch einfacher zu machen, haben wir noch einen draufgesetzt und den soulcup entwickelt. 779 Menschen haben uns bei unserer zweiten Crowdfunding-Kampagne unterstützt. Insgesamt sind über 50.000 Euro zusammengekommen, mit denen wir die 1,0l soulbottle, den soulsleeve und den soulcup realisieren konnten.

 

Dezember 2015: B-Corp-Zertifizierung

Ein bedeutender Meilenstein: Als eines der ersten deutschen B Corp Unternehmen wurden wir für unseren positiven Einfluss auf Gesellschaft und Umwelt sowie die faire Behandlung von Produzent*innen und Mitarbeitenden ausgezeichnet. 84.1 Punkte haben wir bei der ersten B Corp-Zertifizierung erreicht. Das Assessment hat uns gespiegelt, wo unser unternehmerisches Handeln bereits optimal nachhaltig ausgerichtet ist und in welchen Bereichen noch Potenzial besteht, um unseren positiven Impact weiter zu vergrößern.

 

November 2014: Einführung von Holacracy 

Mit einer stetig anwachsenden Zahl an Mitarbeitenden haben wir uns die Frage gestellt, wie wir uns in Zukunft organisieren wollen. Unser Ziel bei soulbottles ist es, eine Organisationskultur des Miteinanders zu schaffen, die es uns ermöglicht, flexibel auf interne und externe Veränderungen reagieren zu können. Für uns war daher von Anfang an klar: Ein hierarchisches Organisationsmodell, wo Entscheidungen top-down getroffen werden, ist keine Option. Wir suchten ein System, in dem alle Mitarbeitenden die volle Verantwortung für nachhaltiges Handeln in ihrem jeweiligen Bereich übernehmen und innovative Ideen direkt umgesetzt werden können – und sind dabei auf Holacracy gestoßen. Holacracy ersetzt die klassische Managementhierarchie durch ein System der Selbstorganisation mit stark dezentral verteilter Entscheidungsgewalt. Für uns das perfekt Modell, um die Unternehmenskultur auf Nachhaltigkeit und ständige Weiterentwicklung auszurichten. Mehr Infos dazu, wie wir bei soulbottles arbeiten, findest du hier im Blog-Artikel.

 

Juli 2014: Erster offizieller Teamtag

Um wertschätzende Kommunikation in unserer Unternehmenskultur zu verankern, haben wir die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg als die Sprache unseres Miteinanders etabliert. Eine bedürfnisorientierte Art der Kommunikation, der ein wachstumsorientiertes Menschenbild zugrunde liegt. Im Arbeitsalltag nehmen wir uns regelmäßig bewusst Zeit, um zu üben, Wertschätzung in Worte zu fassen und unsere Bedürfnisse zu formulieren. 2014 hatten wir dann die Idee, dass man sich ja auch mal einen ganzen Tag dafür Zeit nehmen könnte. Bei den zwei bis drei Teamtagen im Jahr, fokussieren wir uns seit dem voll und ganz auf die Stärkung des Zusammenhalts im Team.

 

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Februar 2014: Überweisung der ersten Spende an Viva con Agua 

Nachdem die ersten maschinell hergestellten soulbottles vom Band gelaufen waren, hat es nicht mal volle sechs Monate gedauert und wir konnten bereits die ersten 7.000 Euro Spende an Viva con Agua überweisen. Seitdem macht der Verkauf von soulbottles die Welt nicht nur plastikfreier, sondern ermöglicht Menschen weltweit den Zugang zu sauberem Trinkwasser.

 

 

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September 2013: Der Online-Shop geht live und die erste Mitarbeiterin wird eingestellt

Im Anschluss an die erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne zur Finanzierung der ersten Generation maschinell produzierter soulbottles konnten wir bereits ein halbes Jahr später unseren Webshop eröffnen und die soulbottles auch ohne Vorbestellung online für euch verfügbar machen. Außerdem hatten wir die finanziellen Mittel, um unsere erste Mitarbeiterin einzustellen. Ihr seht: Plötzlich wurde alles ziemlich professionell. Dennoch waren wir laufend mit Herausforderungen konfrontiert. Paul sagt über die ersten soulbottles Monate: „Bereits die zweite Glaslieferung hatte so eine scharfe Kante am Flaschenrand, dass wir alle soulbottles manuell abschleifen mussten. Außerdem war das Lager viel zu klein. Da die Paletten nicht reingefahren werden konnten, mussten wir die angelieferte Ware im Hof sortieren und die Nachbarn haben uns verflucht (wörtlich) – weil das Glas so laut geklirrt hat.“

 

März 2013: Crowdfunding Kampagne und 12.000 Euro Spenden

Nach einer einjährigen, selbstfinanzierten Testphase haben wir im März 2013 den nächsten Schritt gewagt: Die Crowdfunding-Kampagne zur Finanzierung der ersten 12.000 maschinell produzierten soulbottles. Jetzt auch in eigenem Design von Talia Radfort. Denn anfangs wurden lediglich Restbestände von anderen Glasherstellern aufgekauft. Über 20.000 Euro sind zusammengekommen – für uns die Bestätigung: Die Idee mit schönen Glasflaschen die Welt zu verbessern macht nicht nur in unseren eigenen Köpfen Sinn, sondern ihr seht das ganz genauso wie wir: Gemeinsam können wir nicht nur jede Menge Plastik einsparen, sondern auch Menschen den Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglichen. Ein Riesenerfolg! 

 

August 2012: Die GmbH-Gründung

Den 8. August 2012 feiern wir als offiziellen soulbottles Geburtstag. Eine GmbH gründet man ja schließlich nicht alle Tage. In jenem Sommer, als manch eine*r bereits das Ende der Welt wähnte (ja, 2012 war der letzte Monat im Maya-Kalender), haben Paul und Georg zusammen mit dem Angel-Investor Bernardo den Grundstein gelegt für eine plastikfreie Welt, auf der alle Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Es gab sogar eine erste selbst bedruckte soulbottle zum sogenannten Maya-Countdown. 

 

 

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März 2012: Plastikkrise, handbedruckte soulbottles und erster Kontakt mit Viva con Agua 

Geboren wurde die Idee für soulbottles in einer kleinen Studierenden-WG in Wien. Durch die Doku Plastic Planet haben Georg und Paul (ganz genau, das sind die beiden Gründer von soulbottles) realisiert, wie dramatisch die Auswirkungen sind, die Plastik auf Mensch und Umwelt hat. Die Bilder der Plastikkrise haben Paul und Georg nicht mehr losgelassen. Der erste Schritt, um etwas zu verändern: Auf Plastikflaschen verzichten. „Wir tranken nur noch Leitungswasser und für unterwegs benutzen wir alte Wein- und Wodkaflaschen, sehr zur Belustigung von Freunden und fremden Menschen in der U-Bahn – aber das ist eine ganz andere Geschichte!”, erzählt Paul. Dann ging es aber auch schon los: „Wenn man Trinkflaschen auch cool bedrucken könnte, dann würden viel mehr Menschen welche nutzen!” Gesagt, getan: In Handarbeit entstanden die ersten soulbottles in Pauls WG-Zimmer. Zum Einbrennen der Farbe fuhr er sie im Fahrradanhänger in eine Uni (an der er selbst nicht studierte), denn dort gab es einen großen Keramikofen, in dem die Farben kratzfest ins Glas gebrannt werden konnten. Wie der erste Kontakt zu Viva con Agua entstanden ist? Paul, Co-Gründer von soulbottles: „Das muss 2012 gewesen sein. Ich hatte einen Call mit Michael Fritz, er wollte uns mit der neugegründeten VcA-Zelle Wien connecten. Zum Tag des Wasser haben wir uns dann zum ersten Mal getroffen und eine kleine Demonstration gestartet. In Wien gab es einen kleinen Laden 'Hafenjungen', der hat Dinge zum Thema Hamburg verkauft. Also haben wir mit Viva con Agua ein Motiv gestaltet, und damit den Hafenjungen als unseren ersten Händler beliefert. Ohne wirkliche Marge, nur so aus Support für die gute Sache.” Die ganze soulstory gibt’s auch hier auf unserem Blog zum Nachlesen.

 

 

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